Kooperationshintergrund
Im Zuge der digitalen Transformation steht der Aufbau der Bildungsinformatik an Hochschulen vor neuen Herausforderungen. Als eine der Schwerpunkt-Hochschulen der Provinz Jiangsu engagiert sich die Jiangsu Normal University für die Erforschung intelligenter Campus-Lösungen, um die Effizienz der Lehrverwaltung und die Qualität der Talentförderung zu verbessern. Im Jahr 2016 ging die Hochschule eine strategische Partnerschaft mit [Partnerunternehmen] ein und richtete gemeinsam ein mobiles Campus-Labor ein, mit dem Ziel, durch die Zusammenarbeit zwischen Hochschule und Unternehmen die mobile Anwendungsentwicklung und Innovation in der Bildungsinformatik voranzutreiben.
Kooperationsprozess
In der Anfangsphase der Zusammenarbeit konzentrierten sich beide Seiten auf den Aufbau der Laborinfrastruktur und investierten Ressourcen in die Einrichtung einer Entwicklungsplattform für mobile Anwendungen. Anschließend führte das Labor schrittweise projektbasiertes Lernen ein, bei dem Unternehmensingenieure gemeinsam mit Hochschullehrern die Betreuung übernahmen und studentische Teams an der Entwicklung realer Campus-Anwendungen beteiligt waren. Beispielsweise wurden eine mobile Anwendung für den Campus-Ausweis und ein intelligentes Empfehlungssystem für Stundenpläne entwickelt. Im Verlauf der Zusammenarbeit veranstalteten beide Seiten regelmäßig Technikseminare und Ergebnispräsentationen, um den Wissensaustausch und die iterative Optimierung zu fördern.
Gelöste Probleme
- Herausforderungen bei der Technologieumsetzung: Die traditionelle Lehre legt den Schwerpunkt auf Theorie, sodass es den Studierenden an praktischer Erfahrung mangelt. Das Labor bietet reale Projektszenarien, die es den Studierenden ermöglichen, den gesamten Prozess von der Anforderungsanalyse bis zum Betrieb und zur Wartung nach der Einführung mitzugestalten und so ihre Fähigkeiten zur Technologieanwendung zu verbessern.
- Problem der Ressourceninseln: Die Daten der verschiedenen Campus-Systeme sind verstreut. Durch die Integration über mobile Anwendungen wird der Datenaustausch zwischen Studienverwaltung, Logistik, Bibliothek und anderen Bereichen realisiert, was die Verwaltungseffizienz steigert.
- Missverhältnis zwischen Talentangebot und -nachfrage: Unternehmen beteiligen sich an der Lehrplangestaltung, um sicherzustellen, dass die Lehrinhalte den Anforderungen der Branche entsprechen und Absolventen sich nach dem Studium schnell an ihren Arbeitsplatz anpassen können.
Erzielte Ergebnisse
Bis 2024 hat das Labor fünf mobile Campus-Anwendungen entwickelt, die über 30.000 Lehrende und Studierende abdecken. Nach der Teilnahme an den Projekten verbesserte sich die Beschäftigungsfähigkeit der Studierenden deutlich: Die Beschäftigungsquote der Absolventen relevanter Studiengänge stieg von 85 % auf 95 %. Darüber hinaus wurde die vom Labor entwickelte intelligente Campus-Lösung von mehreren Partnerhochschulen übernommen, was den Stand der regionalen Bildungsinformatik weiter anhob.

