Kooperationshintergrund
Im Zuge der digitalen Transformation der Bauindustrie steht die Jiangsu Vocational University of Architecture vor der Herausforderung unzureichender praktischer Fähigkeiten der Studierenden und mangelnder Branchenerfahrung der Lehrenden. Im traditionellen Bildungsmodell benötigen Absolventen nach dem Studium oft lange Zeit, um sich an die Anforderungen der Unternehmen anzupassen, während Unternehmen Schwierigkeiten haben, Talente mit praktischen Fähigkeiten zu rekrutieren. Im Jahr 2022 ging die Jiangsu Vocational University of Architecture eine strategische Partnerschaft mit [Unternehmensname] ein und beschloss, gemeinsam ein Berufspraktikums-Basislager und eine Lehrerarbeitsstation aufzubauen, mit dem Ziel, die Barrieren zwischen Bildungskette und Industriekette zu durchbrechen und Bautalente zu fördern, die den Marktanforderungen entsprechen.
Kooperationsprozess
Nach dem Start der Kooperation bildeten beide Seiten umgehend eine gemeinsame Arbeitsgruppe, die gemeinsam von der akademischen Abteilung der Hochschule und der Personalabteilung des Unternehmens verantwortet wurde. Das Berufspraktikums-Basislager wurde auf dem Campus eingerichtet und mit fortschrittlichen Werkzeugen wie BIM-Modellierungssoftware und Bau-Simulationseinrichtungen des Unternehmens ausgestattet. Die Studierenden können an realen Unternehmensprojekten teilnehmen, wie beispielsweise an der Optimierung des Bauplans eines Gewerbekomplexes. Gleichzeitig wurde die Lehrerarbeitsstation in der Unternehmenszentrale eingerichtet, wobei jedes Jahr fünf Lehrkräfte für sechs Monate freigestellt werden, um an Forschung und Entwicklung sowie Projektmanagement des Unternehmens teilzunehmen. Während der Kooperation organisierten beide Seiten regelmäßig, einmal pro Quartal, "Symposien zur Integration von Produktion und Bildung", um Projektfortschritte auszutauschen und die Lehrpläne anzupassen.
Gelöste Probleme
Die Kooperation löste im Kern drei große Problemfelder: Erstens den Mangel an praktischen Fähigkeiten der Studierenden – durch das Praktikums-Basislager nahmen die Studierenden an über 50 Projekten teil und ihre Kompetenzbeherrschung stieg um 60 %. Zweitens den veralteten Branchenwissensstand der Lehrkräfte – die Lehrerarbeitsstation ermöglichte den Lehrenden Zugang zu Spitzentechnologien wie Fertigteilbau und intelligentem Bauen. Drittens die Rekrutierungsschwierigkeiten des Unternehmens – nach der Kooperation bevorzugte das Unternehmen Absolventen des Praktikums-Basislagers, wodurch sich die Rekrutierungsdauer um 30 % verkürzte. Darüber hinaus wurde das Curriculum der Hochschule optimiert und um sechs praxisorientierte Kurse erweitert, darunter "BIM-Technologieanwendung" und "Baumanagement".
Erzielte Ergebnisse
Bis 2024 umfasste die Kooperation bereits drei Studierendenjahrgänge und bildete insgesamt 320 Absolventen aus, von denen 95 % eine hochwertige Beschäftigung fanden und einige in führende Unternehmen wie CSCEC und China Railway Group eintraten. Die Lehrerarbeitsstation erbrachte über 20 technische Ergebnisse, darunter drei Patente und zwei Kernfachpublikationen. Das Unternehmen sicherte sich durch die Kooperation einen stabilen Talentpool und reduzierte die jährlichen Rekrutierungskosten um 150.000 RMB. Die Hochschule wurde als "Provinzielle Modell-Einheit für die Integration von Produktion und Bildung" ausgezeichnet, und das Kooperationsmodell wurde von anderen Bildungseinrichtungen übernommen.
Zukunftsausblick
Beide Seiten planen, den Kooperationsumfang im Jahr 2025 zu erweitern, ein "Labor für intelligentes Bauen" und ein "System der Unternehmensmentoren" einzurichten, um die parallele Entwicklung von Lehre und Industrie weiter voranzutreiben.

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